Genussrechte 2026: Unser Oktoberfest-Märzen ist da

Einmal im Jahr wird es bei uns in der Brauerei ganz besonders: Dann ist es Zeit für die Ausgabe unseres Genussrechte-Bieres.

Am 3. Oktober war es wieder so weit. Unsere Genussrechte-Inhaberinnen und -Inhaber konnten ihr diesjähriges Sonderbier bei uns abholen – und natürlich wurde nicht einfach nur eine Kiste über die Theke gereicht. Bei frisch gezapftem Bier, Brezeln, Würstchen und vielen guten Gesprächen wurde aus der Ausgabe schnell ein richtig schöner gemeinsamer Tag in der Brauerei.

Und auch alle, die kein Genussrecht besitzen, durften neugierig sein: Das diesjährige Sonderbier gab es an diesem Tag exklusiv frisch vom Fass zu verkosten.

Was sind eigentlich unsere Genussrechte?

Mit den Genussrechten haben Bierfreunde die Möglichkeit bekommen, sich mit einem Betrag von 177 Euro an Bottroper Bier zu beteiligen.

Und weil bei uns ein „Zins“ natürlich am besten schmeckt, gibt es für unsere Genussrechte-Inhaber jedes Jahr etwas ganz Besonderes: Unser Braumeister Arthur Riedel braut eigens für sie ein Sonderbier, das es in dieser Form nur einmal gibt.

Welche Biersorte es wird, bleibt bis kurz vor der Ausgabe ein gut gehütetes Geheimnis.

2026 fiel Arthurs Wahl auf einen echten Klassiker für die Herbstzeit:

Das Genussrechte-Bier 2026: Oktoberfest-Märzen

Ein kräftiges, bernsteinfarbenes Märzen mit leichter natürlicher Trübung – unfiltriert und nicht pasteurisiert.

Gebraut wurde es mit fünf verschiedenen Malzsorten und zwei Hallertauer Aromahopfensorten.

Die Eckdaten:

  • 14,3 % Stammwürze
  • 5,8 % vol. Alkohol
  • bernsteinfarben und leicht naturtrüb
  • unfiltriert und nicht pasteurisiert

In der Nase zeigen sich feine Toffee- und Biskuitnoten. Im Antrunk präsentiert sich das Märzen vollmundig und deutlich malzbetont. Im Nachtrunk folgt eine sehr dezente Hopfennote mit angenehm zurückhaltender Bittere.

Ein klassisches, kräftiges Märzen – und damit genau das richtige Bier für den Herbst.

Warum heißt es eigentlich Märzen?

Der Bierstil blickt auf eine lange Geschichte zurück. Früher durfte in Bayern während der warmen Sommermonate aufgrund der Brandgefahr und fehlender Kühlmöglichkeiten kein untergäriges Bier gebraut werden.

Der letzte Sud vor der Sommerpause wurde deshalb traditionell im März kräftiger eingebraut und anschließend in kühlen Kellern über den Sommer gelagert. Im Herbst wurden die verbliebenen Vorräte schließlich bei Herbst- und Erntefesten ausgeschenkt.

Daher stammt der Name „Märzen“.

Und weil die Bezeichnung „Oktoberfestbier“ traditionell den Münchner Brauereien vorbehalten ist, bleiben wir in Bottrop ganz entspannt bei unserem Oktoberfest-Märzen.

Ein Tag, wie wir ihn mögen

Am Ende ging es am 3. Oktober aber um weit mehr als die Flaschen, die ihren Besitzer gewechselt haben.

Es wurde probiert, gefachsimpelt, gegessen, erzählt und gemeinsam angestoßen. Genau dafür mögen wir solche Tage: Weil Bier eben nicht nur im Sudkessel entsteht, sondern vor allem dort lebt, wo Menschen zusammenkommen.

Danke an alle Genussrechte-Inhaberinnen und -Inhaber und an alle Gäste, die diesen Tag mit uns verbracht haben.

Und wer weiß: Vielleicht hat unser Märzen tatsächlich genug Power, damit wir im nächsten Jahr gemeinsam ein kleines Bottroper Oktoberfest auf die Beine stellen. 🍻

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